Wanderfahrt im Ruderboot auf der Elbe

Verschnaufpause in Pirna

Die Freizeitsportler des WEISSENFELSER RUDERVEREINS 1884 e.V. trainieren nicht nur auf der Saale.
Vom 01. bis 03. Juni fuhren 12 Mitglieder zum Dresdener Ruderverein, um von dort aus eine Wanderfahrt auf der Elbe zu erleben.

Christiane als fleißige Organisatorin mit vielen Kontakten zu anderen Rudervereinen hatte bereits lange vorher an alles gedacht. Der Großteil der Truppe übernachtete im Bootshaus in Dresden. Die Boote waren samt Skull für uns reserviert. Der Transport am Samstag von Dresden nach Decin (dem Startpunkt der Wanderfahrt) war gebucht.
Der Dank der gesamten Gruppe richtet sich an ihre umsichtige Vorbereitung.

Außerdem schlossen sich in Dresden noch 5 Ruderer aus dem Altmühltal unserer Fahrt an, weil sie ebenfalls die Elbe erkunden wollten.
Ein Teil der Weißenfelser wurde bei der Hinfahrt auf der A14 von einer Schlammlawine gestoppt. Dadurch trafen sie erst nach 23 Uhr in Dresden ein.
Die Wanderfahrt begann am Samstag kurz nach 7.30 Uhr, denn auf dem Wasser galt es die Strecke von 60 km zurückzulegen.
Mit 4 Booten (2 Vierer, 1 Dreier und 1 Zweier)- alle Boote gesteuert – ging es von Decin elbeabwärts in Richtung Dresden. Das Wetter war trocken und nicht zu heiß. Manchmal versteckte sich die Sonne etwas hinter Wolken, was wir durchaus als angenehm empfanden.

Im Verlauf des Tages erwies sich der Wind leider nicht als unser Freund auf dem Wasser. Nach den ersten angenehmen Kilometern frischte er auf zu sehr heftigem Gegenwind. Das zehrte natürlich zunehmend an unseren Kräften und sorgte für einige Schnaufer in unseren Booten.
Unterwegs wurde innerhalb der Boote vom Rudersitz auf den Steuersitz gewechselt, weil so die Kräfte besser eingeteilt werden konnten.

Landschaftlich waren wir uns alle einig: ein großartiges Erlebnis auf der Elbe zu rudern.
Mit der Festung Königstein, den Orten Rathen und Wehlen direkt am Fluss gab es so viel Schönes zu sehen. Die Schaufelraddampfer sahen wir auch mehrfach unterwegs.

Einig waren wir uns bei einem negativen Punkt. Im letzten Viertel der Strecke pausierten wir beim Ruderverein Pirna. Im dortigen Bootshaus ist eine Gaststätte angesiedelt, bei welcher wir einige Wasserflaschen kaufen wollten, da unsere Vorräte zur Neige gingen. Die Bedienung lehnte den Verkauf der Flaschen ab mit der Begründung, dass sie nur vollständige Kästen wieder zurückgeben könnte. Diese Aussage verschlug uns quasi die Sprache und ließ uns dieses Lokal durstig verlassen.

Aber davon lassen sich Ruderer nicht unterkriegen. Wir kehrten am Abend hungrig und durstig ins Dresdener Quartier zurück, wo wir mit Rostern und Steaks von Jens am Grill bestens versorgt wurden. Und über unsere Bier- und Sektvorräte haben wir uns natürlich auch entsprechend hergemacht. Das hatten wir uns alle wirklich verdient.

Am Sonntag wurde schon beim Frühstück über eine weitere Elbetour gesprochen, welche dann von Dresden abwärts über Meißen bis nach Riesa gehen soll.
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